März, 2008 Archives

29
Mrz

Merlix sucht

by Maximilian Buddenbohm in

Ich habe ein kleines Problem. Am Sonnabend, dem 26.04.2008 habe ich für den Abend eine wunderbare Bloglesungsbesatzung organisiert, mit fabelhaften Gästen: Lu aus Düsseldorf, Mek aus Berlin und Isa aus Hamburg. Leider ist uns aber zwischenzeitlich der eigentlich geplante Lesungsort durch terminliche Überschneidungen überraschend abhanden gekommen.

Sind hier eventuell Menschen an Bord, die gute Kontakte zu Kneipenbesitzern in Hamburg etc. haben, lesen vielleicht Menschen mit, die in einem Kulturclub oder ähnlichem arbeiten, hat jemand eine räumliche Möglichkeit für diese Lesung? Ich kann leider nicht Tage mit der Suche zubringen und hoffe sehr auf eine schnelle Lösung – im Rahmen des interkulturellen Austausches zwischen mehr oder weniger befreundeten Großstädten wäre es doch sehr erfreulich, wenn wir den Gästen eine nette Bühne bieten könnten. Weiß jemand was? Rettende Hinweise werden selbstverständlich mit freiem Eintritt und lobender Erwähnung vergütet!

28
Mrz

Wochenende

by Maximilian Buddenbohm in

Und drüben ist natürlich auch das neue Wochenhoroskop online.

27
Mrz

Wie damals im Mai

by Maximilian Buddenbohm in

Die Westfalen als solche haben keinen rechten Begriff von Romantik, die Nordostwestfalen erst recht nicht. Das bereitet mir im Umgang mit der Herzdame gelegentlich Schwierigkeiten, denn ich bin des öfteren von romantischen Wallungen geplagt und versuche entgegen aller Erfahrung immer wieder, diese trotz aller Sinnlosigkeit mit ihr zu teilen.
Als wir neulich unter naßgrauem Himmel spazierengingen und die dramatisch übermüdete Herzdame sichtbar schlecht gelaunt neben mir herschlich, dachte ich mir, es wäre doch sicher eine helle Freude, sie durch Liebesbekundungen nachdrücklich frühlingsfrisch aufzuheitern. Ich nahm sie also in den Arm und fragte, ob es ihr vielleicht besser ginge, wenn ihr Mann sie sie mal eben in Grund und Boden knutschen würde, wie damals, als unsere Liebe erst wenige Tage alt war, in unserem ersten Mai, als wir zum ersten Mal Hand in Hand an der Alster standen. Die Herzdame sah mich skeptisch an und sagte, es würde ihr vermutlich deutlich mehr Spaß machen, einem beliebigen Passanten ein paar in die Fresse zu hauen.

Es ist aber doch so, daß die Jahre mit mir Wirkung zeigen, denn sie hat sich, wenn auch knurrend, immerhin noch für mein Angebot bedankt. Die Lage ist nicht gänzlich hoffnungslos.

27
Mrz

Warten auf den Frühling V

by Maximilian Buddenbohm in


24
Mrz

Veranstaltungshinweis: Zug der Erinnerung

by Maximilian Buddenbohm in

Der „Zug der Erinnerung“ besteht aus mehreren Waggons, in denen eine Ausstellung über Schicksale von Deportierten im Dritten Reich zu sehen ist. Noch bis 29. März im Bahnhof Altona, täglich bis 19 Uhr. Mehr dazu hier.

23
Mrz

Warten auf den Frühling IV

by Maximilian Buddenbohm in

In Friedewalde, im wilden Westfalen. Schnee auf den alten Reifen am Feuerwehrgerätehaus.

21
Mrz

Warten auf den Frühling III

by Maximilian Buddenbohm in

Während die Herzdame, der Sohn und ich ins nordostwestfälische Heimatdorf fahren und nachsehen, ob es wirklich Oster- oder doch vielleicht Schneehasen sind, die da mit Eiern herumhoppeln, wünschen wir allerseits angenehme Feiertage und einen warmen Platz am Ofen. Man wird ihn wohl brauchen können.

Das neue Wochenhoroskop findet man wie üblich hier – viel Spaß!

19
Mrz

Merlix empfiehlt

by Maximilian Buddenbohm in

Die befremdlich gute Laune, mit der Babys in den Tag starten, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den körperlichen Übungen resultieren, mit denen der Nachwuchs sofort nach dem Öffnen der Augen beginnt. Ich habe das genau beobachtet und festgestellt, daß die Stimmung mit jeder Bewegung deutlich steigt. Ich nehme an, es handelt sich um eine ganz natürliche, angeborene Verhaltensweise, die wir nur im Laufe des Lebens bedauerlicherweise verlernen – aber warum sollte man sich das nicht zurückerobern können? Bestimmt wären wir alle vergnügter und gelassener, wenn wir dieses Verhalten nicht schon in der frühen Kindheit aufgegeben hätten. Man müßte dranbleiben oder zumindest wieder damit anfangen, um die großartige Laune durch das ganze Leben zu bewahren.

Wenn Sie also an überwältigender Fröhlichkeit noch vor Sonnenaufgang interessiert sind, machen Sie es daher einfach wie unser Sohn und halten Sie sich an diesen leichten Übungsplan, den Sie komfortabel und bequem noch im Bett absolvieren können:

  • Heben Sie zuerst Ihre Mundwinkel, bis sie deutlich oberhalb der Nasenflügel enden
  • Machen Sie zwanzig bis dreißig Sit-ups, wozu Sie bitte “Ra! Ra!” in möglichst hoher Stimmlage rufen
  • Wenn Sie das Bett mit jemandem teilen, stecken Sie dieser Person dabei einen Finger in das Ihnen zugewandte Ohr
  • Drehen Sie sich solange um Ihre Längsachse, bis Sie das Bett in der ganzen Länge durchquert haben. Drehen Sie dann wieder zurück, danach noch einmal und dann wieder
  • Setzen Sie sich aufrecht und breitbeinig hin, fixieren Sie einen beliebigen Punkt etwa einen halben Meter vor Ihnen und lassen Sie sich darauf zu nach vorne auf das Gesicht fallen. Murmeln Sie “Güllegüllegülle” in das Laken.
  • Heben Sie langsam Ihren Po, so hoch es nur geht und trommeln mit den Händen auf das Bett
  • Drehen Sie sich dann wieder auf den Rücken, nehmen Sie Ihre Füße in die Hand und beißen Sie sich zärtlich aber bestimmt nacheinander in jeden Zeh

Das sollte reichen. Mit diesem überschaubaren Programm wird Tag Ihr Freund werden – probieren Sie es aus!

18
Mrz

Warten auf den Frühling II

by Maximilian Buddenbohm in


17
Mrz

Warten auf den Frühling

by Maximilian Buddenbohm in


17
Mrz

Vorwärts

by Maximilian Buddenbohm in

Der Sohn hat am Wochenende entdeckt, wie man sich in eine bestimme Richtung bewegt. Wenn schon nicht richtig krabbelnd, so doch zumindest energisch robbend – das reicht immerhin für ein paar Meter. Es gibt allerdings gar nicht so viel, was ihn stark zur Fortbewegung motiviert, es beschränkt sich im wesentlichen auf die Hausbar, den Kühlschrank, die Kameratasche, mein Notebook und die Herzdame.

Mit anderen Worten, als Vater vererbt man doch erschreckend viel mehr, als man denkt.

16
Mrz

Sonntagmorgen

by Maximilian Buddenbohm in

Um halb acht an der S-Bahnstation Landungsbrücken.

15
Mrz

Deutsche Vergangenheit

by Maximilian Buddenbohm in

Sie holt einen immer wieder ein, die deutsche Vergangenheit. Ein Freund von mir saß beim Zahnarzt und guckte, weil er ein betont neugieriger Mensch ist, auf den Computer neben dem Behandlungsstuhl, als er zwischendurch kurz allein im Raum war. Da stand neben den kryptischen medizinischen Abkürzungen als Anmerkung zu seinem Gebiß, daß er dental seine Herkunft nicht verleugnen konnte – ausgedrückt in dem schnöden Schlagwort: “Ossi-Füllungen”.

14
Mrz

Merlix bedient

by Maximilian Buddenbohm in

Der Sohn wartet sehnsüchtig auf das Löffelchen, andere warten vielleicht auf das neue Wochenhoroskop. Natürlich kann in beiden Fällen geholfen werden. Während hier die Breikost erwärmt wird („Flott, flott, Karott!“) können die Horoskopinteressierten ja mal an der üblichen Stelle nachsehen.

13
Mrz

Urlaub

by Maximilian Buddenbohm in

Da könnte man sich ja mal wieder exotische Gegenden ansehen. Wie etwa Hamburg-Wandsbek auf diesem Bildbeispiel.