August, 2007 Archives

31
Aug

Wochenende

by Maximilian Buddenbohm in

Und das Motiv in dieser Woche ist sogar noch kugeliger als die Herzdame!

30
Aug

Veranstaltungshinweis: Neue Lesereihe in Hamburg

by Maximilian Buddenbohm in

Für die nördlichen Leser, die es noch nicht mitbekommen haben: Der Literatur-Quickie. Jeden Mittwoch, 22 Uhr 30, in der 439 Bar, Vereinsstraße, Eintritt frei. Ein Hamburger Autor liest 17 Minuten, bei Gefallen wird hinterher Bargeld in den kreisenden Hut gespendet.

Die Reihe wurde gestern von Herrn Paulsen mit einer großartigen Geschichte eröffnet, nächste Woche liest Sven Amtsberg.

Die Herzdame und ich empfehlen nach dem gestrigen Test: Schöne Bar, schöne Idee, schön hingehen!

29
Aug

Ich kann so nicht arbeiten!

by Maximilian Buddenbohm in

Die Herzdame schickt mir eine SMS in das Büro: „Ich wehe so leicht vor mich hin.“

(Das heißt natürlich nicht, daß es nicht noch etliche Tage dauern könnte. Man weiß es nicht. Nein, viel schlimmer: Ich weiß es nicht.)

28
Aug

Das Muster der Saison

by Maximilian Buddenbohm in

Freunde von uns haben gerade in Frankreich geheiratet. Da die Dame aus Frankreich kommt und er aus Deutschland, war es natürlich eine größere Aktion der Völkerverständigung, die beiden Familien zusammenzuführen und gemeinsam eine rauschende Party zu geben. Wir konnten uns das Schauspiel wegen der fortgeschrittenen Schwangerschaft der Herzdame nicht ansehen, haben uns aber ausführlich berichten lassen. Es lief alles problemlos, die älteren Franzosen waren nur etwas entnervt über die jungen deutschen Männer, die mit ihrer beträchtlichen Durchschnittsgröße ganz ohne jede Absicht dafür sorgten, daß auf sämtlichen Gruppenbildern der französische Anteil im wahrsten Sinne des Wortes etwas zu kurz kam.

Man darf wohl annehmen, daß der deutsche Bräutigam gründlich von der neuen Familie inspiziert wurde – und tatsächlich fand sich zu später Stunde eine Merkwürdigkeit an ihm. Eine, über die man ihn dem kleinen gallischen Dorf da unten noch lange, lange reden wird.

Zur Erklärung dieser Merkwürdigkeit muß man wissen, daß der Herr Bräutigam sich für die Hochzeit natürlich einen neuen Anzug feinster Machart gekauft hat, bei einem Herrenausstatter, der in Hamburg einen exzellenten Ruf hat und bei dem auch Schwule, die bekanntlich oft einen erlesenen Kleidungsgeschmack haben, sehr gerne kaufen. Dunkel, Nadelstreif, schwerer Stoff, der Anzug saß bei der Probe vortrefflich, die Weste wirkte gerade eben förmlich genug und doch irgendwie lässig, das Innenfutter des Anzugs und die Rückseite waren mit einem kleinen Dekomuster in dezentem Rosa versehen, irgendein ein Ornamentli, man sah beim Kauf gar nicht genau hin, was es eigentlich war, das da die Weste zierte, so ein kleinteiliges Muster eben.

Als der Bräutigam zu später Stunde auf der Hochzeitsfeier aber das Jackett auszog, gab es aber doch Menschen, die genau hinsahen – dann noch genauer hinsahen – und die dann höchst verblüfft und amüsiert die anderen Gäste informierten.

Vielleicht wird man denken, es ist in Deutschland so üblich, vielleicht wird man auch nur den jungen Mann als leicht irre in Erinnerung behalten, es ist schwer zu sagen. Jedenfalls wird man sicher noch jahrelang davon reden, daß der Anzug des Bräutigams innen mit sehr deutlich erkennbaren Abbildungen bedruckt war, die normalerweise nicht eben mit feinen Anzügen assoziiert werden. Denn was da zu sehen war, waren ganz unmißverständlich Abbildungen von Spermien. Sehr, sehr viele, fröhlich wimmelnde Spermien.

Das Paar hat schon ein Kind, aber man möchte nach diesem Vorfall irgendwie darauf wetten, daß es bald ein zweites geben wird.

27
Aug

Ein Montag voller Fragen (5)

by Maximilian Buddenbohm in

Welchen Sinn hat ein Besuch bei der amtlichen Elterngeldstelle, wenn dort alle spannenden Fragen mit einem stereotypen „Das weiß ich leider auch nicht“ beantwortet werden?

27
Aug

Ein Montag voller Fragen (4)

by Maximilian Buddenbohm in

Wieso wird der Vorname, auf den wir uns so mühsam geeinigt haben, bei den Geburten in der Nachbarschaft gerade gleich reihenweise vergeben?

27
Aug

Ein Montag voller Fragen (3)

by Maximilian Buddenbohm in

Wieso sagt mir die Herzdame alle drei Minuten, ich solle mich entspannen?

27
Aug

Ein Montag voller Fragen (2)

by Maximilian Buddenbohm in

Warum benimmt sich unser Nachwuchs beim Besuch eines Jazzkonzertes so, daß der Bauch der Herzdame sichtbar Beulen schlägt und man es nur als Fluchtversuch interpretieren kann? Hat er am Ende einen verwirrten Musikgeschmack?

27
Aug

Ein Montag voller Fragen (1)

by Maximilian Buddenbohm in

Gibt es die Anträge zum Elterngeld eigentlich auch in verständlich?

24
Aug

Wochenende

by Maximilian Buddenbohm in

Hamburg, Aussenalster
24
Aug

Eine Frage des Timings

by Maximilian Buddenbohm in

Wie schön, wenn man zum Frauenarzt geht, und sich das ganze Praxispersonal königlich amüsiert, sobald man dort eintritt. Die Arzthelferin an der Rezeption fragt mich mitfühlend, ob meine Frau immer so sei und kriegt sich überhaupt nicht mehr ein vor Lachen, als sie mir vorspielt, was die Herzdame gestern am Telefon von sich gegeben hat, als sie nach dem Auftreten einiger typischer Geburtssymptome ratsuchend in der Praxis anrief und man ihr dort riet, doch schon mal in die Klinik zu fahren:
“Mein Mann hält gerade einen Vortrag und ist nicht erreichbar. Ich kriege gleich Besuch, habe danach noch einen Termin und muß dringend noch vorher einkaufen – DAS PASST MIR HEUTE GERADE ÜBERHAUPT NICHT MIT DER GEBURT!”

Die Arzthelferin zeigt mir, immer noch lachend, mit welchem Abstand sie den Telefonhörer von ihrem Ohr weggehalten hat, da die aufgebrachte Herzdame anscheinend recht laut geworden ist.

Man sollte Menschen aus Nordostwestfalen unbedingt immer ihr eigenes Timing lassen, die Lage wird sonst schnell unhaltbar. Das hat unser Nachwuchs dann auch verstanden und sich erst einmal wieder beruhigt.

Weiterwarten.

23
Aug

Spätsommeralsterblau

by Maximilian Buddenbohm in

22
Aug

41

by Maximilian Buddenbohm in

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Kommentatorin erwähne ich auch mal meinen eigenen Geburtstag. Mit Beweisphoto: Ich hatte mal eine vergleichsweise niedliche Phase. Und war anscheinend immer schon ein kommunikatives Kerlchen.

20
Aug

Der Fels in der Brandung

by Maximilian Buddenbohm in

Und dann setzt man sich einfach gelassen hin und wartet auf die Geburt. Streichelt hier und da die brütende Herzdame, blinzelt vom Balkon in die spätsommerliche Sonne, träumt so vor sich hin und sitzt herum. Ganz entspannt. Sehr entspannt. Ach, was bin ich entspannt.

Die Spurrillen im Laminat müssen noch vom Vormieter sein.

19
Aug

Das könnte ich sein

by Maximilian Buddenbohm in

Abgesehen davon, daß ich nie ein gelbes T-Shirt tragen würde. Ich kann auch nicht Gitarre spielen, ich singe sicherlich fragwürdiger als dieser junge Mann und ich laufe auch nicht ohne Schirm herum, wenn es regnet. Aber bei dem Text, da könnten wir uns einig werden, sofort. Sehr netter Ohrwurm.