Wartezeit, Lesezeit
Sehr angenehm, wenn man beim Warten auf den Bus mal eben eine Fassade durchlesen kann. Die Grindelhochhäuser in Hamburg, die durchaus nicht irgendwelche Hochhäuser sind, sondern ein besonderes Stück Hamburger Stadtgeschichte, sind gerade fünfzig Jahre alt geworden und zur Feier dieses Jubiläums wurde an einer der Fassaden ein Riesenplakat mit Zitaten aus Briefen der ersten Bewohner in der Nachkriegszeit aufgehängt, eine sehr schöne Idee.
Wenn man das Bild anklickt und dann auf “großes Bild” oder “large”, sollte der Text lesbar sein.






Das Plakat find ich auch super. Ich wüßte gerne mal, wie die Wohnungen tatsächlich aussehen.
Wie man so hört, nicht mehr allzu gut. Die Läden unten in den Häusern liegen leider teils brach, kein Einzelhandel mehr. Wobei ich nie verstanden habe, warum das da nicht funktioniert, denn die Gesamtanlage ist schon ziemlich attraktiv.
Ich stell mir vor, daß es da immer laut ist. Und Laufpublikum gibt’s ja auch nicht für die Läden, wirklich nur die Häuser selbst.
Da sind rund 2.000 Wohnungen – wenn die Bewohner morgens alle ein Brötchen kaufen, dürfte das doch eigentlich einen Bäcker ermöglichen. Graue Theorie.