Woanders – Der Wirtschaftsteil

In der letzten Ausgabe hatten wir gar keinen Link zu Fahrradthemen, so geht es natürlich nicht. Also nehmen wir uns in dieser Folge gleich ein paar mehr davon vor.

Wir fangen an mit einer Betrachtung zur Frage, warum man eigentlich Rad fahren sollte. Da werden die gängigsten Argumente erst einmal aussortiert, der Text bleibt dennoch nachvollziehbar und wir sind schon mitten in der Verkehrspolitik. Und wenn wir dann also alle mit dem Rad fahren, weil es nun einmal schneller geht, wo fahren wir dann? In der Fahrbahnmitte? Ist das auch noch nachvollziehbar? Oder schon allgemeines Kopfschütteln?

Beim Deutschlandradio Kultur wirft man einen Blick auf die Fahrradsituation in Europa, da ist die Rede von einem Boom des Rades. In manchen deutschen Städten muss man dem Text einfach glauben, erleben kann man es wohl eher schlecht. Wobei in dieser Infografik immerhin zwei deutsche Städte recht prominent dastehen, Kenner des Themas werden sie kaum überraschen. Die gleichen europäische Städte wie beim Deutschlandradio werden auch bei den Krautreportern erwähnt, dort geht es ausführlich um ein Berliner Start-Up, das hier übrigens schon einmal vor längerer Zeit vorkam. Velogista, ein Unternehmen, dessen Idee vielleicht ein wenig ändern kann. Ein klein wenig, denn wir reden immer noch nur über kleine Schritte, wenn wir von Deutschland reden, wenn wir von Verkehrspolitik in Deutschland reden.

“In Rostock tagen die Verkehrsminister. Es geht mal wieder nicht ums Fahrrad.” So negativ fängt ein Artikel in der taz an, man beachte beim Lesen bitte die Zahl 82.

Verkehrspolitik heißt bei uns bis auf weiteres eben nicht Fahrradförderung, heißt immer noch Straßenbau und Regelungen für Autos, eine Wende ist noch nicht recht zu erkennen. Ob Verkehrsminister eigentlich das Braess-Paradoxon kennen? Egal, Sie kennen es jedenfalls gleich. Das wertet jeden Smalltalk zum Thema Verkehr ungemein auf, das müssen Sie sich unbedingt merken, das kann man auch am Stadtplan der Gemeinde mal durchgrübeln. Ebenfalls smalltalktauglich ist sicher die Anekdote vom Ausbruch des Tamboras, der das Fahrrad auf den Weg gebracht haben soll.

Wem das an Fahrradlinks immer noch nicht reicht – beim Zukunftsinstitut wurden noch ein paar zusammengestellt, da fehlen auch die Blogs zur zeitgemäßen Fahrradmode nicht.

Zum Schluß nur noch etwas Musik, leichte Fahrradmusik. Natürlich nicht zum effizienten Herumrasen, eher zum heiteren Radeln auf besonnten Parkwegen, zum sachten Rollen durch den Frühling. Wenn man dieses Lied dabei pfeift, wird alles gleich noch entspannter.

GLS Bank mit Sinn

 

Lange Nacht der Museen

Am letzten Wochenende war in Hamburg die Lange Nacht der Museen, das ist dieser Abend, an dem alle Hamburger Museen bis weit in die Nacht geöffnet sind und ein unfassbar vielseitiges Programm anbieten. Mit Performances, Shows, Führungen, Konzerten, Vorträgen, Events und Bespaßungen aller nur vorstellbaren Art. Das Programm des Abends ist ein Taschenbuch von respektabler Dicke, und auch wenn man schon etliche Museen in Hamburg kennt – man entdeckt immer noch welche, in denen man nie war. Es gibt wirklich sehr viele in dieser Stadt. Die Veranstaltung hat mittlerweile etliche Ableger, es gibt die Lange Nacht der Theater, der Kirchen, der Industrie, womöglich gibt es längst auch die Lange Nacht der Blogs und ich habe nur wieder nichts mitbekommen. Das Prinzip scheint sich jedenfalls bewährt zu haben.

Früher waren die Herzdame und ich in jedem Jahr an diesem besonderen Abend in den Museen, das war eine Veranstaltung, die wir immer sehr genossen haben. Es gab wunderschöne und sommerlich anmutende Abende mit grandioser Live-Musik, bei denen wir gleich bei der ersten Band hängengeblieben sind. Es gab geradezu grotesk verregnete Abende mit klitschnassen und durchgefrorenen Besuchermassen, die sich in schlecht beheizte Hallen drängten, weil irgendwo irgendwer etwas vorlas, mit dem man nicht gerechnet hat. Es war immer spannend und sehr unterhaltsam. Dann haben wir Kinder bekommen und kurz Pause gemacht. Und zack, waren ganze sieben Jahre um, manchmal ist es ja erstaunlich. Nach sieben Jahren war es natürlich höchste Zeit, endlich wieder mitzumachen – und zwar mit den Kindern. Kann man da gut mit Kindern hingehen? Das haben uns andere Eltern mehrfach gefragt, und bevor ich das gleich en detail beantworte, schnell die Kurzfassung für Eilige: Jo!

Man kann da tatsächlich sehr gut mit Kindern hingehen. Man muss nur auf zweierlei unbedingt verzichten – auf einen Plan und auf jeden Ehrgeiz, irgendwas zu schaffen.

Statue vor der Kunsthalle

 

Wir haben mit der Kunsthalle und der Galerie der Gegenwart angefangen, weil sie so überaus praktisch vor unserer Haustür liegen. Aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen fanden beide Kinder das Treppenhaus dort spannend und mussten erst einmal ganz rauf und ganz runter laufen. Da es selbstverständlich brechend voll war, dauerte das ziemlich lange und brachte die umwerfende Erkenntnis, dass man von oben runter gucken konnte. Toll!

Danach fanden wir das “Kinderzimmer”, einen Raum speziell für die kleineren Gäste. Dort liegt ein von einem Künstler entwickeltes Konstruktionsspielzeug aus, ich habe den Namen leider nicht parat. Die Kinder können zugreifen und einfach bauen.

Konstruktionsspielzeug

 

Fertig gebaute Exponate stehen überall herum, es ist nicht ersichtlich, ob von Besuchern oder von Künstlern montiert und es ist ja auch vollkommen egal. Teils fortgeschritten kunstvolle Modelle, teils wildeste Konstruktionen. Man steckt eben so vor sich hin. Oder man lässt die Kinder stecken und basteln, dann kann man in Ruhe Besucher beobachten, das ist ja in Museen oft mindestens ebenso interessant wie die Ausstellung. Der Vater als solcher, das zeigte die Beobachtung in dem Raum dort wieder, der Vater als solcher hat ja doch bedeutende Schwierigkeiten, den Nachwuchs einfach irgendwas basteln zu lassen. Denn der Durchschnittsvater kann, selbst wenn er als Bildungsbürger im Museumsbesucherlook daherkommt, seinen inneren Funktionswestenträger und Dremelinhaber so wahnsinnig schlecht verleugnen. Also erklärt der Vater dem Kind wie man richtig baut – und nicht etwa nur irgendwas.

Konstruktionsspielzeug

 

Ich habe die Jungs dennoch irgendwas bauen lassen, mir fehlt da jeder pädagogische Ehrgeiz. Ich neige ohnehin nicht zu ungefragter Einmischung, ich glaube eher an das Bestellerprinzip – wenn die Kinder etwas brauchen, dann melden sie sich schon. Und wenn sie sich nicht melden, dann kann man sie auch machen lassen. Das gilt auch dann, wenn sie am Wochenende einen ganzen Tag lang im Kinderzimmer versonnen Legosteine herumschieben oder im Sommer stundenlang draußen Fussball spielen. Ich dränge mich nach Möglichkeit eher nicht auf.

Konstruktionsspielzeug

 

Die Kinder haben fast eine Stunde mit diesem Steckspielzeug zugebracht und fanden das immerhin so toll, dass sie am nächsten Tag sogar noch einmal in dieses Museum gehen wollten. Mit dem Zeug mussten sie ganz dringend noch mehr machen. Vom Rest der Ausstellungen im Haus haben wir tatsächlich kein Stück gesehen.

Dann sind wir in das Museum für Kunst und Gewerbe und haben uns die große Tattoo-Ausstellung angesehen, jedenfalls so viel davon, wie man bei den Besuchermassen wahrnehmen konnte, es war wirklich enorm voll, das folgende Bild täuscht etwas.

Die Söhne im Museum

 

Die Söhne werden vor allem Besucherbeine gesehen haben. Die ausgestellten Tattoos haben die Kinder teils begeistert, teils verwirrt, teils abgeschreckt, das wird für die meisten ausgewachsenen Besucher ähnlich gültig sein. Künstler malten Besuchern Fake-Tattoos auf die Haut, Sohn II hat sich sofort angestellt, geduldig gewartet und sich dann ein prachtvolles Herz mit Flügeln auf den Hals zeichnen lassen. Schon diese Aktion war für ihn den ganzen Abend wert, so ein geflügeltes Herz ist doch etwas ganz anderes als die niedliche Tierschminke in der Kita. Sohn I hat (leider erfolglos) versucht, das frische Tattoo des Bruders instagramgerecht zu fotografieren, so konnte jeder seinen Neigungen nachgehen.

Anschließend irrten wir des längeren durchs Museum, weil sich Sohn I vage an einen schiefen Stuhl erinnerte, den er dort einmal vor Jahren gesehen hatte, den wollte er gerne noch einmal sehen. Weder er noch ich wussten noch, wo der Stuhl war und wie er genau aussah, das dauerte daher etwas und wir haben auf diese Art ziemlich viele Exponate gesehen. Ohne jeden Erklärdruck, einfach vorbeigehen, gucken und staunen und weiterrennen. Wenn man sich ganz zurücknimmt und die Kinder machen lässt, dann geht das sehr gut. Es ist vollkommen unkalkulierbar, was sie interessant finden. Sohn II dachte plötzlich über Holztäfelungen nach (“Das ist wie bei Jesus in der Krippe, da war auch alles mit Holz”), Sohn I grübelte über barocke Stühle (“Die konnte man gar nicht drehen? Wann hat man denn Drehen erfunden?”). Wir fanden nach schier endlosen Wanderungen durch die Flure endlich den schiefen Stuhl wieder, der den Sohn sofort nicht mehr interessierte: “Is’ auch egal, wir können weiter.” Der Weg ist das Ziel und so, schon klar. Wobei Wege auch etwas ermüden können.

Sohn I schläft im Museum

 

Dann fuhren wir mit einem der Sonderbusse zum Museum der Arbeit, weil dort Ole mit seiner Band auftrat. Sohn II war glücklich, weil er Swingmusik hören und dazu tanzen konnte, Sohn I war glücklich, weil es Limo und Crêpes gab, denn mit Limo in der Hand kann man gut Tanzenden zusehen und muss selbst nichts machen. Die Kinder fallen in Bezug auf das Mitmachen etwas verschieden aus, genau wie die Eltern. Während ich mit Sohn I eher am Rand der Veranstaltung stand und mir alles aus sicherer Entfernung ansah, gingen Sohn II und die Herzdame näher an die Band und ins Getümmel, bei so etwas teilt sich die Familie ganz friedlich und stimmig auf. Es war bereits neun Uhr, die Kinder waren dezent müde, aber die Aufregung hielt sie noch wach.

Im Museum der Arbeit kamen wir etwa zehn Meter weit, dann fand auf unserem Weg eine Vorführung zum Thema Bonbonherstellung statt. Die Bonbons wurden da auf alten Pressen geformt und hinterher verteilt, wir hatten also nicht die leiseste Chance, die Kinder daran vorbei zu bekommen. Nun dauert die Bonbonherstellung aber eine ganze Weile, denn das Zeug muss ja erst schmelzen, aromatisiert werden, geknetet werden, wieder fest werden… Die Söhne lehnten an der Wand und lauschten den Erklärungen der Dame, die den Herstellungsprozess und auch in epischer Breite die Geschichte des Zuckers in Deutschland erklärte. Und allmählich rutschten die beiden immer tiefer und tiefer, die Augen wurden kleiner und kleiner, es ging auch schon auf zehn Uhr zu. Als die Bonbons endlich ausgeteilt wurden, klaubten wir die Söhne vom Boden und trugen sie halb schlafend nach Hause.

Machen wir das wieder? Unbedingt. Hat es den Kindern gefallen? Und wie. Schon diese wimmelnde Bienenstockatmosphäre der überfüllten Museen, die überall heranwehende Musik, die Museumsangestellten mit den aufgeregt roten Bäckchen, diese Ahnung, dass überall etwas geboten wird, da vorne, da auch, und guck mal da… Man braucht wirklich keinen Plan. Man geht einfach irgendwo hin, fängt irgendwo an und lässt die Kinder mal gucken. Die finden dann schon was. Ich kann das sehr empfehlen.

 

Elektrospielzeug: Apps

Hier ist wieder Sohn I oder jetzt Jojo, ich schreibe heute  mal über Apps.  Als erste stelle ich Knard vor, eine App von Christoph Minnamaier.

Knard Illustration

Das ist eine Bilderbuchgeschichte für Vier- oder Fünfjährige. Die wird sehr gut erzählt, das ist gereimt und besonders schön vorgelesen. Mein kleiner Bruder mag das sehr gerne. Knard ist ein Waldgnom, der mit seinem Freund, einer Eule, viele Abenteuer in mehreren Kapiteln erlebt. Man kann so umblättern wie in einem Buch. Auf den Seiten sind auch bewegliche Figuren, die man antippen kann, dann machen die was. Die Geschichte hat eine gute Länge, wie eine mittlere Vorlesegeschichte am Abend. Knard kostet 1,99. Mein Bruder hat das schon ziemlich oft durchgespielt.

Knard Illustration

Zweitens die Sesamstraßen-App. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man sich aussuchen kann, Spiele und Filme. Bei den Filmen ist es meistens “Eine Möhre für zwei”, die Hauptfiguren sind dabei Wolle und Pferd. Die Filme finde ich ziemlich gut, wir gucken die gerne. Bei einem Spiel muss man Grobi verkleiden, indem man ihm über Kopf, Bauch oder Füße wischt, wenn alle Sachen zusammenpassen, wechselt auch der Hintergrund entsprechend.

Sesamstrasse Illustration

Bei dem zweiten Spiel mit Ernie kann man eine eigene Musik erfinden. Ernie hat ein großes Blumenfeld mit vielen Blumentöpfen, wenn man auf einen draufgeht, kommt die Blume raus und macht einen Ton. Jede Blume macht einen anderen Ton, das ist dann eine Melodie.

Sesamstrasse Illustration

Die Spiele in der App sind auch gut. Diese App macht auch meinem Bruder und mir Spaß. Sie kostet nichts.

Drittens Monument Valley. Den Tipp hatte mein Vater von Heiko aus der Nido. Da ist eine kleine, weiße Prinzessin, die nicht redet.

Screenshot Monument Valley

Es gibt viele verschiedene Levels, verschiedene Burgen, durch die sie einen Weg finden muss. Das macht sie, indem man irgendwo hintippt, dann geht sie dahin, jedenfalls wenn der Weg frei ist. Das ist er aber meistens nicht, da muss man nachdenken und probieren, etwas verschieben oder ganz andere Wege gehen. In jedem Level gibt es Zielpunkte, die sie erreichen muss. Es gibt Hindernisse und die Wände, die Burgen, die Gegenden bewegen sich auch noch. Manchmal ist es ganz leicht, manchmal ist es richtig schwer, den Weg zu finden. Am Ende eines Levels muss die Prinzessin immer durch eine Tür, dann ändert sich die ganze Umgebung. Das ist die beste App, die ich habe, das findet auch mein Bruder.

Screenshot Monument Valley

Manche Level sind länger und farbiger als andere, es gibt auch Geister, aber es ist nicht unheimlich. Monument Valley kostet 3,99, das ist ein wenig mehr als sonst, aber das ist echt richtig gut gemacht und cool. Auch für Erwachsene!

 

Kurz und klein

Brodtener Ufer

Neulich bei “12 von 12″, als ich über das Brodtener Ufer schrieb, war der Artikel nur mit Handybildern illustriert. Das geht auch nicht anders, sonst könnte ich diese Artikel zum 12. nicht abends online stellen. Ich habe aber zwischendurch auch mit der Kamera fotografiert, diese Bilder reiche ich jetzt noch nach.

Und da auch einige norddeutsche Leserinnen das Ufer nicht kannten, hier noch mehr dazu bei der Wikipedia 

Die Söhne am Brodtener Ufer 

Die Söhne am Brodtener Ufer 

Sohn I vor Ostsee  

Treibholz 

Die Ostsee vor Travemünde 

Das Brodtener Steilufer 

Die Ostsee vor Travemünde 

Findlinge 

Bäume am Brodtener Steilufer 

Radler am Brodtener Steilufer 

Abbruchkante am Brodtener Steilufer 

Warnschild an der Steilküste 

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Es geht um Flüchtlinge – und je nach Nachrichtenlage denkt man da eher an die Fremdenfeindlichkeit am rechten und anscheinend recht breiten Rand oder aber an die Willkommenskultur. Nicht wenige haben einen Vorfall in Pinneberg bei Hamburg in dieser Woche mit dem Wort “Willkommenskultur” kommentiert. Das ist natürlich reiner Zynismus, aber tatsächlich kann man eben als Fremder in Deutschland auch an Bahnsteigkarten scheitern.

Man kann die Willkommenskultur an vielen Beispielen diskutieren, an verschiedenen Betreuungsmodellen, Schulen, Förderprogrammen usw. Oder am Beispiel einer Insel, warum auch nicht. Etwa Juist. In diesem Artikel steckt so viel, das reicht schon mindestens für einen Fernsehfilm, wenn nicht für einen Zweiteiler.

Es gibt aber vereinzelt auch Meldungen, in denen es tatsächlich nur um die Aspekte geht, die es Flüchtlingen etwas leichter machen, sich hier zurechtzufinden. Manchmal ist das sogar ganz wörtlich gemeint, etwa in der Stadt Witten.

Oder man liest, dass an der Uni Lüneburg Flüchtlinge immerhin als Gasthörer willkommen sind, auch in diesem Artikel fällt dann das Wort “Willkommenskultur”. Wobei man sich, wenn man schon über Unis nachdenkt, übrigens auch fragen kann, was es Flüchtlingen nützt, wenn sie bereits mit akademischer Ausbildung bei uns ankommen. Und wenn sie sogar Abschlüsse in Bereichen haben, die bei uns mittlerweile eher schwach besetzt sind. Fast kann man es leider raten: Es nützt gar nichts.

Man findet auch bei fleißiger Suche gar nicht so viele Meldungen, die sich auf die positiven Aspekte beschränken. Und vermutlich muss das auch so sein, weil sich das Thema Fremdenfeindlichkeit einfach nicht mehr übersehen lässt, man kann das nicht ignorieren. Bei den Krautreportern gibt es einen langen Artikel über die Auswirkungen von fremdenfeindlichen Äußerungen, dargestellt am Beispiel des Görlitzer Kaufhausinvestors, die Story war vor einigen Wochen auch in den Nachrichten.

Man muss vermutlich immer wieder und wieder daran erinnern, dass sich diese Fremdenfeindlichkeit gegen Menschen richtet, die Geschichten hinter sich haben, die wir uns gar nicht vorstellen können. Bei der taz gibt es zu einer dieser Geschichten ein Special, das es in sich hat.

Oder man liest woanders eine dieser Geschichten, etwa bei der Schriftstellerin Zoë Beck. Es handelt sich nicht um eine fiktive Geschichte: “Leben ohne Träume”.

Und Geschichten, viele sogar, gibt es auch zu den Orten, in denen die Flüchtlinge landen. Zu den Helfern, zu den Einrichtungen. Der SWR mit einem bemerkenswerten Multimediastück zu Meßstetten und den Menschen dort. Und wie sie mit den Asylsuchenden in der Kaserne nebenan umgehen. Aber es gibt natürlich auch Kommentare, die generell von der Unterbringung in Dörfern abraten. Die Kommentare unter dem Artikel scheinen intensiv moderiert zu sein und sind gar nicht uninteressant.

An dem Tag, an dem diese Kolumne entstand, brannten in Deutschland zwei Flüchtlingsheime und eine Moschee, eine orthodoxe Kirche wurde mit Brandanschlägen bedroht. Es ist noch nicht klar, warum und durch wen oder was. Es ist immerhin klar, es gab keine Verletzten. Aber da sitzt man dann vor den Nachrichten und mag es nicht glauben, wenn noch eine Meldung dieser Art und noch eine kommt. Und dann kommt noch eine, da sind wir wieder ganz bei wirtschaftlichen Fragen, zur Schwierigkeit, die Einrichtungen für Flüchtlinge zu versichern.

Aber das ist nun einmal zur Zeit die Nachrichtenlage und das lassen wir jetzt einfach mal so unfassbar stehen. Es hat womöglich alles etwas mit der Willkommenskultur zu tun, nicht wahr. Die 400 Menschen, die gestern im Mittelmeer auf der Flucht starben, sie waren jedenfalls nicht willkommen.

GLS Bank mit Sinn

Woanders – diesmal mit der Architektur, einer Miniauflage, Avatoons und anderem

Hamburg: In der Zeit geht es noch einmal um die Architektur in Hamburg und um die Quadratur des Kreises und um das fast immer hässliche Neue.

Hamburg: Verkehrspolitik, wie sie dümmer kaum sein kann. Immer wieder das Bild von meinem Geschichtslehrer am Gymnasium im Kopf, wie er nach einer phänomenal dünnen Antwort einer Schülerin rückwärts zu seinem Stuhl taumelte und nach Atem ringend hervortstieß: “ Gestatten Sie bitte, dass ich mich setze – ob Ihrer Dummheit.” Das sind so Formulierungen, die merkt man sich dann ein Leben lang.  “Ob Ihrer Dummheit.” Schon schön.

Hamburg: Die Container, in denen die Obdachlosen im Winternotquartier geschlafen haben, sollen für Touristen umgewidmet werden – und es ist wirklich keine Satire. Da möchte man sich dann eher ob ihrer Dreistigkeit setzen.

Hamburg: Hier geht es um den Stadtteil Rothenburgsort. Das ist, aus unserem kleinen Bahnhofsviertel betrachtet, quasi um die Ecke und über einen verblüffend attraktiv gebauten Radweg zu erreichen. Und das sollte man dann wohl in Kürze mal mit der Kamera dokumentieren, was da jetzt so ist. Denn lange ist es da ja nicht mehr so.

Norddeutschland: Buckelwale überwintern in der Ostsee. Als ich noch an der Ostsee wohnte, gab es dadrin nur Tang, Miesmuscheln und Quallen. Wir hatten ja nix!

Feuilleton: Ein Artikel in der FAZ über Wolf Wondratschek und seine Verleger.

Feuilleton: Der Deutschlandfunk zum 75. Geburtstag von Uwe Timm. Seinen neuen Esssayband lese ich gerade, der ist sehr fein, Herr Timm ist so einer, dem hört man gerne beim Denken zu. Dazu am Monatsende mehr.

Feuilleton: In der Zeit gibt es ein Interview mit the one and only Wolf Haas. Einer der Autoren, deren sprachliche Marotten hoch ansteckend sind, ich werde die vermutlich lebenslang nicht mehr los. Quasi Schriftdeutschdefekt. Aber interessant: das Interview enthält den wunderbaren Satz: “Ich finde Bücher ganz langweilig, in denen es nur um den Inhalt geht. “ Jawoll! Jawoll! Das war genau der Satz, der mir neulich bei der Besprechung von Ted Thompsons “Land der Gewohnheit” fehlte.

Feuilleton: Beim geheimen ABC, ich empfahl es schon  mehrfach, geht es um Zeppeline und Bagger und das endet ganz wunderbar. Wer das Blog nicht kennt: ruhig rückwärts festlesen, das ist ein großes Vergnügen.

Feuilleton: Ein Kleinverlag bringt den kompletten Shakespeare neu übersetzt auf den deutschen Markt. Man denke sich hier noch irgendeinen Scherz mit den Begriffen Methode und Wahnsinn. Passt schon.

Familie/Irgendwasmitmedien: Die Wired über die kinderfreundliche Bloggerkonferenz Blogfamilia.

Familie/Irgendwasmitmedien: Bei Kiki kann man für seinen Auftritt in den sozialen Medien einen Avatoon bestellen. Das ist übrigens auch etwas für Kinder, die unbedingt irgendwo einen Account brauchen, fällt mir gerade ein. Da mal drüber nachdenken!

Gesellschaft: Mein Bruder schreibt über seine Kunden.

Fotografie: Streetfotografin sucht Streetfotograf.

Fotografie: Bei Smilla Dankert gibt es etwas Seenebel. Den habe ich schon ungeheuerlich lange nicht in natura mehr gesehen. Schade.

Das Dienstags-Update bei “Was machen die da”

Ja, ich weiß, heute ist Mittwoch. Das Update war pünktlich am Dienstag, nur diese Meldung hier geht leider etwas nach. Wir haben Esther Ajai interviewt, eine Schmuckdesignerin, die beruflich gleich mehrere Umwege genommen hat. Und der man, wenn man das so liest, wohl auch noch ein paar weitere zutraut. Weil es bei manchen Menschen eben so gehört. Das Interview findet man hier.

Esther Ajai

12 von 12 im April

(Zur Erläuterung, worum es sich bei “12 von 12″ handelt – siehe hier)

Ich habe im letzten Monat zum ersten Mal bei dieser “12 von 12″-Aktion mitgemacht, und als Mensch von Ausdauer und Strebsamkeit mache ich das natürlich auch weiterhin. Außerdem ist es wahnsinnig praktisch, fixe Termine im Blog zu haben, das füllt sich dann alles wie von selbst. Im März ging es zur Cap San Diego, das war zwar beruflich, hatte aber eindeutig Ausflugscharakter. Und da der 12. in diesem Monat auf einen Sonntag fällt, war es ganz leicht, schon wieder maritime Ausflugsbilder einzusammeln. Im nächsten Monat wird es sich um einen Dienstag handeln, das wird dann schon erheblich schwieriger.

Heute also ein Ausflug, und der beginnt in Familien selbstverständlich mit der Vorbereitung des Proviants.

Äpfelchen

 

Wobei der Apfel nur aus Gründen der Bildästhetik auf diese Art zerteilt wird, denn nach neuerer Erkenntnis essen beide Söhne diese Früchte plötzlich auch gänzlich unzerschnippelt. Also so wie wir früher in unserer Kindheit, die Älteren erinnern sich. Ich habe noch nicht entschieden, was ich mit all der Lebenszeit anfangen werde, in der ich künftig nicht mehr für Kinder Äpfel zerteilen muss, ich habe womöglich bald überhaupt keine Ausrede mehr, mit dem Romanzyklus endlich anzufangen. Schlimm!

Ein anderer Bestandteil des Proviants waren diese neumodischen Minibananen, von Kindern geradezu unweigerlich Babybananen genannt. Am Ende heißen sie wirklich so, ich habe es nicht nachgeschlagen. Da ist jedenfalls nichts dran, das lohnt das Pellen kaum.

Babybanane

 

Wir fuhren nach Timmendorf. Das liest sich so leicht, das ist für mich aber gar nicht leicht, immerhin war ich einmal Travemünder. Als Travemünder fährt man da nicht hin, das ist so ein Ding wie Kiel/Lübeck oder Düsseldorf/Köln usw., davon gibt es ja viele Paarungen der lokalen Abneigung. Sie haben alle gemeinsam, dass man sich lächelnd darüber erheben kann, Kiel ist gar nicht so schlimm, in Köln kann man mittlerweile auch Alt bestellen, habe ich gehört. Timmendorf aber, Timmendorf geht gar nicht. Timmendorf ist das, was entsteht, wenn sich die Bewohner von Hamburg-Eppendorf einen Ort an der Ostsee ausdenken, und das möchte man einfach nicht. Wobei Eppendorf und Sankt Georg auch so eine Sache ist, zugegeben. Es ist kompliziert. Aber egal, kurz aufs olle Heimatmeer geguckt:

Ostsee bei Timmendorf

 

Es ging aber auch gar nicht um Timmendorf, es ging um das Sealife. Das ist ein großes Aquarium, in das uns die betreibende Firma eingeladen hat – vielen Dank. Peinlicherweise haben wir fast ein Jahr gebraucht, um einen passenden Termin für diesen Besuch zu finden, was wieder beweist, dass man wirklich zu überhaupt nichts kommt.

Das Aquarium ist, das muss man anmerken, nicht ganz billig, aber es ist auch ziemlich gut. Die Kinder waren sehr angetan und hey, es gibt Seespinnen. Seespinnen können eine Spannweite bis zu vier Metern haben und auf diesen Grusel kann man ziemlich lange starren. Das Bild ist von oben aufgenommen und gibt nur schlecht wieder, welchen Eindruck sie hinterlassen. Man kann die Tiere auch von der Seite sehen, und wenn sie so auf einen zulaufen… wow. Wenn hier heute diverse Familienmitglieder schlechte Träume haben – es wundert mich nicht.

Seespinnen
 
Man kann in diverse Aquarien quasi eintauchen, da gibt es Tunnel und Röhren, in die man mit dem Kopf kann, als wäre man mitten im Wasser. Besonders für die Kleinen ziemlich toll. Ich habe kein Bild von den Seewölfen, die ich vermutlich noch nie vorher gesehen habe. Aber das ist auf jeden Fall auch eine sehr spezielle Begegnung. Die Jungs fanden die schwarzen, missmutig glotzenden Seewölfe nicht spannend, haben dafür aber Nemo gefunden, auch nett.
 
Nemo in Anemone
 
Ebenfalls nicht im Bild, aber wirklich beeindruckend ist eine riesige Meeresschildkröte, die da über einem vorbeischwimmt und noch nicht annähernd ausgewachsen ist. Die Schildkröte lohnt schon den Besuch, die ist großartig. An diversen Stellen im Aquarium stand fachkundiges Personal und hat den Besuchern, besonders den kleineren, mit Engelsgeduld immer wieder alles erklärt, das fand ich auch angenehm. Die Häutung des Hummers haben die Söhne jetzt jedenfalls besser verstanden, als wenn da nur ein Schild an der Wand gehangen hätte.

Vor dem Aquarium dann typisches Strandgut, was an Küsten eben so angespült wird.

Holzwal
 
Dann sind wir spontan ans Brodtener Ufer gefahren, nur raus aus Timmendorf. Das Brodtener Ufer ist, wie die Leserinnen meines Meer-Buches wissen, früher mein Spielplatz gewesen. Wenn sich noch jemand an die Geschichten erinnert, hier etwa ist der Schauplatz des “Selbstmordspiels”, die “Geschichte vom Mantelmännchen” hat sich nur ein wenig weiter ereignet:

Brodtener Ufer
 
Und was soll ich sagen, es war unwirklich schön, an diesem Ufer. Die Temperatur stieg gerade, als wir ankamen. Eine Luft wie vom Arzt verordnet, ein Himmel wie auf Ölgemälden im Museum. Das Meer spiegelglatt, nur hier und da kräuselten ein paar Windstöße die Oberfläche, als würde jemand einen japanischen Garten rechen, aus dem Nichts erscheinende Striemen auf der Oberfläche. Draußen die Fährschiffe nach Finnland, und man steht an der Steilküste da ganz oben und der Blick geht weit, weit, weit.
 
Die Kinder rennen an die Abbruchkante, und man ruft ihnen Warnrufe nach, wie sie früher meine Mutter mir nachgerufen hat. Die Kinder laufen voraus, sie suchen einen Weg, wie man da runter kommt, ans Meer. Geht es da? Zu steil? Ich sage nein zu Wegen, die ich früher selbstverständlich runtergeklettert wäre. Ich merke das innere Kind, das da noch einmal runter will, an den gefährlichen Stellen. Aber ich war damals 12, die Söhne sind deutlich jünger, wir gehen weiter und suchen einen machbaren Weg, einen Weg für Eltern und Kinder. Und steigen runter zum Meer.
 
Die Söhne an der Ostsee
 
Und die Söhne haben dieses Meer- und Strandglück, an das ich mich auch noch erinnere. Sie können sich gar nicht lassen vor Freude über die Steine, den Sand, das Wasser, das Treibholz. Sie sammeln Zeug und buddeln und rennen und werfen und zwischendurch stehen sie einfach und gucken, das Meer, das Meer.
 
Und Sohn I springt wie ich damals über die Findlinge in der Brandungszone. Ich sehe zu und ich weiß, wie sich das anfühlt, wenn man erst im Sprung sieht, wo man landen kann, wenn man sich besonders kraftvoll abstößt, weil man wirklich weit fliegen muss. Ich weiß es so genau, dass ich es mitfühle, während er doch springt, ich fühle es in jedem Muskel, was er da macht. Es springt vor mir und in mir und seine Haare fliegen im Seewind, so blond und lang wie meine damals. Und da darf man auch einmal kitschig werden, meine Damen und Herren. Das ist nämlich so ein Vater-Sohn-Moment, bei dem man ganz leicht etwas ins Auge bekommt, wenn man da so mit Kamera und Proviant behängt steht und guckt und spürt, wie es in einem zuckt, weil es die eigene Geschichte ist, die hier neu bebildert wird.
 
Sohn I spingt
 
Noch einmal, wenn sich jemand erinnert, dies hier ist zum Beispiel die Stelle, genau die Stelle, an der meine Geschichte “Auf den Steinen sitzen” spielt, auch aus dem Meerbuch.
 
Steine vor Travemünde
 
Da fahren wir jetzt wohl öfter hin, genau an diese Stelle zwischen Niendorf und Travemünde, wo kein Ort ist, nur Strand und Steilufer. Das war so perfekt, das muss wiederholt werden, sogar einigermaßen dringend.

Zurück in Hamburg dann das gewohnte Ritual, der Tag geht, ein Dithmarscher kommt.
 
Dithmarscher Pilsener
 
Und dazu Lachsrisotto. Eines der wenigen Gerichte, das hier alle mit allen Zutaten essen.

Lachsrisotto
 
Und damit endet der Tag.

Woanders – Der Wirtschaftsteil

Wie in der letzten Woche angekündigt, kümmern wir uns in dieser Ausgabe um das Thema Ernährung. Und Ernährung, das meint sicher für gar nicht wenige Leserinnen dieser Kolumne vegetarische oder zumindest annähernd fleischfreie Ernährung. Das ist in einer Wurst- und Fleischnation natürlich nicht so einfach, schon gar nicht, wenn man in ein Restaurant geht – dazu die FAZ.

Als Vegetarier hat man aber nicht nur eine geringere Auswahl geeigneter Restaurants, auch bei der Partnersuche vermutet man Einschränkungen. Denn Vegetarier und Fleischesser passen einfach nicht zusammen.

Wobei es übrigens gar nicht richtig ist, bei der nicht-vegetarischen Küche immer zuerst an Fleisch zu denken, es gibt ja auch Fisch. Und womöglich ist es sinnvoll, den Fish-Dependence-Day etwas bekannter zu machen, den hier so gut wie kein Mensch zu kennen scheint.

Nicht jeder wird Vegetarier, aber jeder möchte vermutlich das Klima schützen. Auch dazu gibt es eine Meldung, da wird vorgeschlagen, aus Klimaschutzgründen eher Eier und Huhn statt Rind zu essen. Ob man sich mit der Diät dann Klimarier nennt, das steht da allerdings nicht.

In der grünen Ausgabe der Wirtschaftswoche gab es ein langes, langes Special zum Thema Zucker. Da geht es um Rüben und um die Weltwirtschaft, um die Globalisierung, um die EU, um die Umwelt – und im Grunde ist der Text ein Musterbeispiel, was man beim Thema Wirtschaft an nur einem Produkt alles aufzeigen kann.

Neben dem Zuckerstreuer steht der Salzstreuer auf dem Tisch, dann sehen wir das doch auch noch eben an. Bei SPON geht es um die Streitfrage, wie viel Salz man nun essen soll, und dieser Text ist auch ein Musterbeispiel – nämlich für die immer weitere Verwirrung, die das Nachlesen von Ernährungsthemen auslösen kann.

Bei den Krautreportern gibt es eine neue Serie zum Thema Ernährung mit dem überaus sinnigen Titel “Kraut und Rüben”. In der ersten Folge geht es um die “rätselhafte Beliebtheit glutenfreier Produkte”, die einem mittlerweile in jedem Supermarkt auffällt.

Rätselhaft mag es einem auch vorkommen, warum man in einem Café ab 11 Uhr kein Croissant mehr bekommt, obwohl noch welche da sind. So geschehen in der Schweiz, und das ist dann wohl das dritte Musterbeispiel in dieser Woche – diesmal für: “Es ist kompliziert”.

Und noch einmal kurz zurück zu den Restaurants, mit denen wir heute begonnen haben. Auch in der SZ ging es gerade um Restaurants, allerdings um besonders hippe. Was muss man eigentlich alles tun, um die kaufkräftigen Hipster in den Laden zu bekommen? Eine Anleitung in zehn Schritten.

In der nächsten Ausgabe dieser Kolumne werden wir uns aus gegebenem Anlass u.a. mit Flüchtlingen in Deutschland beschäftigen, die Brücke dahin kann man selbstverständlich auch vom Thema Ernährung aus schlagen. Für Neon hat Anna Aridzanjan etwas zum Thema Weltküche geschrieben, da wird über den Tellerrand gekocht. Mit Rezepten dabei, da kann man gleich loslegen.

Der Schlusslink ist aber wie fast immer für den Freundeskreis Fahrrad, denn Traditionen wollen gepflegt werden. Da geht es diesmal um ein Spray, das für Sicherheit sorgen soll. Quasi wie Deo. Nur ganz anders.

GLS Bank mit Sinn